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Private Touren

Auf einer privaten Tour entdeckst du Spitzbergen ganz nach deinen Vorstellungen – mit einem deutschsprachigen Guide und in einer kleinen Gruppe. So bleibt Raum für individuelle Wünsche, spontane Stopps und ein Tempo, das zu euch passt.

Volle Flexibilität: Route, Tempo, Pausen und Foto-Stops richten sich ganz nach euch.
Unterwegs abseits der großen Gruppen – Gebiete und Wege, die anderen verschlossen bleiben.
Termine und Tagesablauf frei wählbar, passend zu eurer Reiseplanung.
Nur eure eigene Gruppe – keine fremden Teilnehmer. Ideal ab drei Personen.
Unsere Aktivitäten
SchneewandernSchneewandern
Schneemobil-TourSchneemobil-Tour
Skitour - Alpines SkifahrenSkitour - Alpines Skifahren
Skitour - LanglaufSkitour - Langlauf
Snow-kitenSnow-kiten
EishöhleEishöhle
Transport & LogistikTransport & Logistik
StadtbesichtigungStadtbesichtigung
WandernWandern
ZeltenZelten
Fokus auf FotografieFokus auf Fotografie
Touren mit KindernTouren mit Kindern
Landausflüge KreuzfahrtschiffLandausflüge Kreuzfahrtschiff
Schiffs-ExpeditionenSchiffs-Expeditionen
Vor- & Nachprogramme für SchiffsexpeditionenVor- & Nachprogramme für Schiffsexpeditionen
Co-LivingCo-Living

Schneewandern

Oktober – Mai

Einen Berg mit den eigenen Füßen zu erklimmen ist wahrscheinlich eines der befriedigendsten Gefühle überhaupt – und gekrönt wird es nur noch durch einen atemberaubenden Ausblick über das magische Winterwunderland Spitzbergens. Eine Schneewanderung ist die ideale Aktivität, um aktiv in die Arktis einzutauchen: ein Ausflug, elegant in seiner Einfachheit, der dich Schritt für Schritt mitten in die unberührte Landschaft führt.

Die Wege rund um Longyearbyen sind vielseitig und bieten Routen für jedes Fitness-Level und jede Vorliebe. Jeder Berg hat dabei seinen eigenen, charakteristischen Ausblick und zeigt eine andere Facette unserer wunderschönen Insel – mal weite, stille Täler, mal schroffe Gipfel, mal den Blick über die Fjorde. Im Winter sind die Gletscher verschneit, können aber teilweise trotzdem begangen werden, und eine Winterwanderung kann man optimal verbinden mit dem Besuch einer Eishöhle oder sogar einer Übernachtung in einer Eishöhle. Je nach Schneebedingungen sind wir dabei entweder mit oder ohne Schneeschuhe unterwegs.

Schneemobil-Tour

Januar – Mai

Schneemobil-Fahren ist eine großartige Möglichkeit, die Schönheit der Landschaft zu erleben, während du dich gleichzeitig ein einzigartiges Abenteuer begibst. Schon nach einer kurzen Strecke lässt du die Zivilisation hinter dir und befindest dich mitten in der Arktis. Am Steuer eines Schneemobils kannst du einzigartige Stellen Spitzbergens entdecken, die du auf anderen Wegen nicht erreichen kannst.

Schneemobil-Touren sind sowohl Teil unserer Wochen- als auch unserer Tagestouren.

Zum Fahren eines Schneemobils auf Spitzbergen ist ein Mindestalter von 18 und ein Führerschein Klasse B Grundvoraussetzung. Das Steuern eines Schneemobils ist eine spannende, aber auch manchmal herausfordernde Aktivität. Vor jeder Tour gibt es daher eine ausführliche Einweisung in die Handhabung des Fahrzeugs sowie die notwendigen Sicherheitstipps durch unser geschultes Personal.

Wenn du diese befolgst, fühlst du dich schon nach kurzer Zeit sicher und kann sich komplett auf das Erlebnis einlassen.

Skitour - Alpines Skifahren

Januar – Mai

Mit Fellen den Berg hinauf und durch unberührte Hänge wieder hinab: Tourenski, im Norwegischen Randonnée, vereint die Ruhe des Aufstiegs aus eigener Kraft mit dem puren Vergnügen der Abfahrt – mitten in der grandiosen Bergwelt Spitzbergens. Vorbei an Gletschern und schroffen Gipfeln, mit Blick über die Fjorde, erlebst du die Arktis hier auf die wohl schönste Art überhaupt. Je nach Ausgangspunkt und Abenteuerlust bieten wir verschiedene Möglichkeiten an.

Je nach Off-Piste-Erfahrung empfehlen wir, mindestens zwei Tage einzuplanen: Am ersten Tag steht das Lawinentraining im Fokus, am zweiten geht es hinaus in interessanteres Gelände. Aber auch mit wenig Erfahrung ist das Skifahren problemlos möglich – dann bleiben wir einfach in etwas flacherem Gelände.

Am unkompliziertesten und günstigsten startest du direkt von Longyearbyen aus. Schon in der näheren Umgebung warten vielseitige Hänge und Gipfel – ohne lange Anreise, dafür mit der Flexibilität, die Touren täglich auf Wetter und Schnee abzustimmen.

Wer weiter hinaus möchte, kombiniert Schneemobil und Ski. Mit dem Motorschlitten überbrücken wir größere Distanzen und erreichen abgelegene Täler und Berge, die zu Fuß kaum zugänglich wären – so bleibt mehr Kraft fürs eigentliche Skifahren in unberührtem Gelände.

Im Mai, wenn die Mitternachtssonne über der Insel steht und die Fjorde wieder befahrbar werden, eröffnet sich eine besonders eindrucksvolle Variante: mit Boot und Ski. Wir lassen uns zu entlegenen Küstenabschnitten bringen und steigen direkt vom Wasser aus in die Berge ein – ein einzigartiges Zusammenspiel aus Meer, Eis und Gipfeln.

Für das große Abenteuer bietet sich eine mehrtägige Skitour an, etwa zum Wildnishotel Isfjord Radio oder hinaus zu unserem Camp an der Ostküste. So verbinden wir das tägliche Skifahren mit dem Erlebnis, fernab der Zivilisation zu übernachten und die Arktis über einen längeren Zeitraum am Stück zu erleben.

Welche Variante du auch wählst – auf Tourenski erlebst du Spitzbergen so ursprünglich und intensiv, wie es nur wenige je erleben.

Skitour - Langlauf

Dezember – Mai

Auf Tourenskiern durch die arktische Weite zu gleiten ist eine der schönsten Arten, Spitzbergen zu erleben – über unberührte Schneefelder, vorbei an Gletschern…Auf Tourenskiern durch die arktische Weite zu gleiten ist eine der schönsten Arten, Spitzbergen zu erleben – über unberührte Schneefelder, vorbei an Gletschern und Gipfeln, begleitet nur von der Stille der Arktis.

Anders als beim klassischen Langlauf auf gespurten Loipen sind wir hier im freien Gelände unterwegs – das nennt man Fjellski oder Backcountry-Langlauf. Wir nutzen robustere, breitere Ski mit Stahlkanten und einer Bindung, die nur den Vorderschuh fixiert und die Ferse frei lässt, sodass du in einer fließenden Bewegung gleitest und auch in weglosem Gelände gut vorankommst. Steigzonen unter dem Ski – ein Schuppenmuster oder aufziehbare Felle – verhindern das Zurückrutschen und ermöglichen auch leichte Anstiege. Das macht den Fjellski zur idealen, kraftsparenden Fortbewegungsart durch die weiten Täler Spitzbergens – perfekt auch, um mit der Pulka große Distanzen zurückzulegen.

Wir bieten Skitouren in vier Varianten an. Die Halbtagestour ist ideal zum Kennenlernen: In wenigen Stunden rund um Longyearbyen machst du dich mit Material und Technik vertraut. Die Ganztagestour führt uns einen ganzen Tag hinaus, um weitere Täler zu erkunden. Die Zweitagestour ergänzt das Ganze um eine Übernachtung in der Wildnis und bringt uns noch weiter hinaus. Das ultimative Abenteuer ist die mehrtägige Tour mit Pulka und Zelt: Wir ziehen unsere gesamte Ausrüstung hinter uns her, bauen jeden Abend unser Camp auf und übernehmen abwechselnd die Bärenwache – ganz aus eigener Kraft durch die endlose Weite.

Welche Variante du auch wählst – auf Skiern erlebst du Spitzbergen so ursprünglich und nah, wie es nur wenige je erleben.

Snow-kiten

März – Mai

Snowkiten gehört zu den eindrucksvollsten Arten, die weiten, offenen Flächen Spitzbergens zu erleben: Mit der Kraft des Windes im Kite gleitest du auf Skiern über endlose Schneeflächen, vorbei an Bergen und Gletschern, getragen von nichts als der arktischen Brise. Ein Gefühl von Freiheit, das in dieser Landschaft seinesgleichen sucht.

Wir bieten Snowkiten grundsätzlich in Form von mehrtägigen Touren an - entweder von Longyearbyen aus oder in einem Wildnis-Camps an. So bleibt genug Zeit, um die Bedingungen optimal zu nutzen, Fortschritte zu machen und die Weite der Arktis in vollen Zügen zu genießen. Besonders gut eignet sich dafür unser Camp an der Ostküste, das mit einer Gruppe von mehreren Personen ein idealer Ausgangspunkt ist – mitten in der Wildnis, fernab jeder Zivilisation mit Kite-Möglichkeiten direkt vom Camp aus.

Du musst kein erfahrener Snowkiter sein, um teilzunehmen, aber eine gewisse Vorerfahrung ist nötig: entweder mit dem Kite oder mit Ski/Snowboard. Auf dieser Grundlage bringen dir unsere Guides (keine Kite-Instructor aber Hobby-Kiter!) die nötige Technik bei, sodass du Schritt für Schritt sicherer wirst und das Erlebnis in vollen Zügen genießen kannst. Für bereits sehr erfahrene Snowkiter stellen wir außerdem gern vielseitige Programme zusammen – mit Berghängen, Downwind-Sessions und weiteren Herausforderungen, die das Beste aus Wind und Gelände herausholen.

Tagestouren sind grundsätzlich ebenfalls möglich, allerdings vergleichsweise teuer, da hierfür mehrere Guides benötigt werden. Für die meisten Gäste ist das Camp daher die schönere und stimmigere Variante, um ganz in das Abenteuer Snowkiten einzutauchen. Kite-Touren werden ausschließlich privat angeboten.

Eishöhle

Oktober – April

Eine Eishöhle von innen zu erleben, gehört zu den faszinierendsten Abenteuern auf Spitzbergen. Bei den Höhlen handelt es sich meist um Schmelzwasserkanäle, die sich im Laufe der Zeit tief in die Gletscher gegraben haben. Im Inneren erwartet dich eine surreale Welt aus glattem, oft tiefblau schimmerndem Eis, gefrorenen Strukturen und einer Stille, wie es sie nur im Herzen eines Gletschers gibt. Der Eingang ist dabei oft eng, sodass es zu Beginn - je nach Höhle - ein wenig Kriechen oder Rutschen braucht, bevor sich die Höhle vor dir öffnet.

Den Besuch einer Eishöhle lassen sich wunderbar mit weiteren Aktivitäten verbinden. Je nach Jahreszeit und Bedingungen erreichen wir die Höhlen im Rahmen einer Wanderung, einer Hundeschlittentour oder einer Schneemobiltour – so wird der Weg dorthin selbst schon zum Erlebnis. Für alle, die noch tiefer eintauchen möchten, ist sogar eine Übernachtung in einer Eishöhle möglich, kuschelig in einer Hängematte mitten im Eis.

Eine Besonderheit bietet der Herbst: Sobald es kalt genug ist – meist ab Oktober – lassen sich bereits die Eiskanäle besuchen. Zu dieser Zeit sind die Schmelzwasserkanäle noch nicht zugeschneit, heißt es sind noch keine richtigen Höhlen, doch trotzdem kann man die Strukturen des Gletschers von einer ganz eigenen, eindrucksvollen Seite erkunden.

So oder so – der Besuch einer Eishöhle führt dich an einen verborgenen Ort, den nur wenige je zu Gesicht bekommen, und lässt dich die arktische Welt von einer völlig neuen Seite erleben.

Transport & Logistik

Februar – Mai

Du hast ein eigenes Projekt auf Spitzbergen – ein Filmvorhaben oder eine selbst geplante Skitour? Wir unterstützen dich dabei, es in die Tat umzusetzen. Mit Schneemobilen, Schlitten und bei Bedarf weiterer Ausrüstung sorgen wir dafür, dass du und dein Material sicher und zuverlässig an den richtigen Ort kommen.

Transporte bieten wir in sehr viele Gegenden Spitzbergens an. Häufig genutzt werden sie etwa für „Svalbard på langs", die Längsdurchquerung der Insel – mit Transport nach Verlegenhuken im Norden und an die Nationalparkgrenze im Süden. Aber auch andere Ziele sind möglich, zum Beispiel eine Fahrt nach Ny-Ålesund oder in weitere abgelegene Regionen.

Da wir die Insel und ihre Bedingungen aus eigener Erfahrung gut kennen, planen wir den Transport gemeinsam mit dir und stimmen ihn genau auf dein Vorhaben ab. So kannst du dich ganz auf dein Projekt konzentrieren, während wir uns um die Logistik kümmern.

Erzähl uns einfach, was du vorhast – wir schauen gern, wie wir dich am besten unterstützen können.

Stadtbesichtigung

Ganzjährig möglich

Longyearbyen, die nördlichste Stadt der Welt, ist weit mehr als nur Ausgangspunkt für arktische Abenteuer – sie hat ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen. Bei einer gemütlichen Stadtbesichtigung im Minibus zeigen wir dir die spannendsten Ecken des Ortes und seiner Umgebung und vermitteln dir auf persönliche Art viel Wissenswertes über das Leben am Rande der Arktis.

Vorbei an den bunten Häusern und den Spuren der alten Bergbaugeschichte fahren wir zu den markantesten Orten rund um Longyearbyen. Dazu gehört der weltberühmte Global Seed Vault, der globale Saatgut-Tresor, der tief im Permafrost die Saaten der Welt bewahrt – besichtigt wird er von außen, denn das Innere bleibt aus Sicherheitsgründen verschlossen. Natürlich darf auch ein Stopp am berühmten Eisbärenschild am Ortsrand nicht fehlen, das eindrücklich daran erinnert, in wessen Reich wir hier zu Gast sind.

Die Tour bieten wir in zwei Varianten an: in rund zwei Stunden als kompakte Runde durch Stadt und Umgebung oder in etwa drei Stunden inklusive eines Besuchs im Museum, das dir die Natur- und Kulturgeschichte Spitzbergens noch tiefer näherbringt. Wer mag, kann die Besichtigung außerdem gern mit einer Wanderung verlängern und so Stadt und Natur in einem Ausflug verbinden.

So oder so – bei dieser Tour lernst du Longyearbyen und seine außergewöhnliche Lage von einer Seite kennen, die vielen Besuchern verborgen bleibt.

Wandern

Ganzjährig möglich

Auf Spitzbergen liegt die unberührte Wildnis direkt vor der Haustür – und sie zu Fuß zu erkunden, ist im Sommer und Herbst eine der schönsten Arten, die Arktis zu erleben. Über weite Tundra, entlang der Fjorde und hinauf zu schroffen Gipfeln führt dich jede Wanderung in eine andere Facette dieser außergewöhnlichen Landschaft. Wichtig zu wissen: Es gibt keine angelegten Wege. Wir bewegen uns frei durch weglloses Gelände, immer mit Blick für die Natur und in Begleitung eines bewaffneten Guides.

Unterwegs öffnet sich die Arktis auf vielfältige Weise. Auf der Suche nach Fossilien stoßen wir auf Spuren längst vergangener Erdzeitalter, halten nach Rentieren und Polarfüchsen Ausschau und können je nach Route auch über einen Gletscher laufen – ein eindrucksvolles Erlebnis aus Eis, Stille und Weite.

Dabei ist für jedes Level etwas dabei: von flachen, einfachen Touren durch die Täler bis hin zu steilen Anstiegen hinauf zu lohnenden Aussichten. Du wählst, wie weit es hinausgehen soll – als Halbtagestour, Ganztagestour oder Zweitagestour mit einer Übernachtung in der Wildnis. Für das große Abenteuer bieten sich längere Trekkingtouren an, bei denen wir unser gesamtes Gepäck selbst tragen und tief in die unberührte Natur eintauchen.

Welche Variante du auch wählst – zu Fuß erlebst du Spitzbergen so ursprünglich und nah, wie es nur wenige je erleben.

Zelten

März – September

Übernachten unter freiem Himmel ist die intensivste Art, Spitzbergen zu erleben. Bei uns hast du zwei Möglichkeiten: leicht und beweglich mit kleinen Tunnelzelten oder geborgen in unserem eigenen Camp.

Mit den Tunnelzelten bleiben wir mobil und flexibel – schnell aufgebaut, windfest und immer dort, wohin uns die Route führt. Pure Wildnis, reduziert auf das Wesentliche.

In unserem Camp verbindet sich Abenteuer mit Komfort. Im Winter geht es per Schneemobil zum EC Camp an der Ostküste: geräumige Schlafzelte mit Feldbetten und Stehhöhe, warme Schlafsäcke mit Wärmflasche und ein beheiztes Gruppenzelt mit warmen Mahlzeiten – mitten im Eis, fernab jeder Zivilisation.

Im Sommer nutzen wir unser großes Gruppenzelt, um unter der Mitternachtssonne an wechselnden Orten ein Basislager aufzuschlagen, von dem aus wir die Umgebung erkunden.

Ob mobil im Tunnelzelt oder geborgen im Camp – so erlebst du die Arktis so ursprünglich und nah wie nur wenige.

Fokus auf Fotografie

Ganzjährig möglich

Spitzbergen ist ein Traum für alle, die mit der Kamera unterwegs sind – ob für die Tier- oder die Landschaftsfotografie. Auf unseren Foto-Touren nehmen wir uns die Zeit, die besonderen Motive dieser außergewöhnlichen Region einzufangen: weite, dramatische Landschaften aus Eis, Fels und Tundra ebenso wie die einzigartige Tierwelt der hohen Arktis.

In Sachen Tierfotografie liegt der Fokus auf Vögeln, Rentieren, Polarfüchsen und weiteren Bewohnern der Insel. Im Sommer zeigt sich rund um Longyearbyen eine erstaunliche Vielfalt verschiedener Vogelarten, die sich oft schon in der Nähe des Ortes beobachten und fotografieren lassen. Die Eisbärenfotografie hingegen ist kaum planbar: Eisbären sind schwer zu finden, dies benötigt eine gute Portion Glück, und es gelten strenge gesetzliche Mindestabstände – bis Ende Juni 500 Meter, danach 300 Meter. Wir gehen niemals gezielt auf die Suche nach ihnen und stören sie nicht.

Je nach Jahreszeit sind wir unterschiedlich unterwegs: im Sommer mit dem Auto oder zu Fuß, im Winter zusätzlich auch mit dem Schneemobil. So erreichen wir die jeweils besten Orte und passen uns ganz den Bedingungen und dem Licht an.

Wichtig ist vor allem eines: Zeit. Gute Tierfotografie braucht Geduld, denn wir sind kein Zoo – alle Tiere hier sind wild und frei. Wir respektieren sie und ihren Lebensraum und warten, bis sich der richtige Moment von selbst ergibt. Ein Fernglas gehört dabei unbedingt ins Gepäck, um die Tiere schon aus der Ferne zu entdecken.

So erlebst du Spitzbergen ganz in Ruhe durch die Linse – und nimmst Bilder mit nach Hause, die die ursprüngliche Wildheit der Arktis einfangen.

Touren mit Kindern

April – August

Spitzbergen mit Kindern zu erleben, ist etwas ganz Besonderes – mit ein wenig Planung wird daraus ein unvergessliches Familienabenteuer. Da viele Aktivitäten an Alter, Wetter und die rauen arktischen Bedingungen geknüpft sind, empfehlen wir, erst ab etwa 6 Jahren zu kommen; im Sommer ist ein Besuch auch mit jüngeren Kindern gut möglich. Vor Ort sind die meisten Angebote ohnehin erst ab 8 oder 12 Jahren zugänglich.

Für Familien stellen wir gern ein ganz auf euch abgestimmtes Programm zusammen. Dazu gehören Stadtführungen durch Longyearbyen – wahlweise mit oder ohne Museumsbesuch – sowie Wanderungen, die wir behutsam an das Tempo und die Möglichkeiten der Kinder anpassen. Für die Kleinsten bringt ihr zur Stadtführung bitte einen eigenen Kindersitz mit; Sitzerhöhungen halten wir für euch bereit. Im Winter sind zudem kürzere Schneemobiltouren möglich. Dafür haben wir eine beheizte Sluffe – einen Anhänger fürs Schneemobil, ähnlich einem Fahrradanhänger –, in der sich die Kinder unterwegs gemütlich wieder aufwärmen können.

Damit der Aufenthalt für die ganze Familie rundum angenehm wird, empfehlen wir entweder das Ende des Winters, wenn die Temperaturen bereits milder sind (etwa ab Mitte April), oder die Sommermonate. So lässt sich die Arktis auch mit den Kleinen entspannt und mit großer Freude entdecken.

Sprecht uns einfach an – gemeinsam finden wir ein Programm, das perfekt zu eurer Familie passt.

Landausflüge Kreuzfahrtschiff

Mai – September

Für die Tage, an denen euer Kreuzfahrtschiff in Longyearbyen anlegt, bieten wir besondere Landausflüge an, die eure Zeit an Land bestmöglich nutzen – inklusive bequemer Abholung direkt am Hafen.

Je nachdem, worauf ihr Lust habt, könnt ihr zwischen drei Varianten wählen. Unsere Stadtführung bringt euch im Minibus zu den markantesten Orten in und um Longyearbyen, die nördlichste Stadt der Welt, mit vielen Einblicken in das Leben am Rande der Arktis. Etwas abwechslungsreicher wird es bei der Kombination aus Stadtführung und Wanderung, die die Fahrt durch Ort und Umgebung mit einem Spaziergang hinaus in die umliegende Natur verbindet. Und wer direkt in die Wildnis eintauchen möchte, ist bei unserer Wanderung richtig, die euch zu Fuß über die Tundra und hinauf zu lohnenden Aussichtspunkten führt – begleitet von einem bewaffneten Guide.

Ihr könnt euch dabei in vorhandene Touren einbuchen; auf Anfrage sind außerdem private Touren möglich, die wir ganz nach euren Wünschen gestalten. Insbesondere mit kleineren Kindern (bis 6 Jahre) ist die Buchung einer Privattour erforderlich.

Welche Variante ihr auch wählt: Wir stimmen jeden Ausflug genau auf die verfügbare Zeit während eures Hafenaufenthalts ab, sodass ihr mit unvergesslichen Eindrücken von Spitzbergen an Bord zurückkehrt.

Schiffs-Expeditionen

April – Oktober

Eine Schiffsexpedition ist eine der schönsten Arten, Spitzbergen zu entdecken – denn viele der eindrucksvollsten Naturwunder der Inselgruppe sind in den Sommer…Eine Schiffsexpedition ist eine der schönsten Arten, Spitzbergen zu entdecken – denn viele der eindrucksvollsten Naturwunder der Inselgruppe sind in den Sommermonaten nur übers Wasser erreichbar. Gewaltige Gletscherfronten, abgelegene Buchten, Vogelfelsen und das endlose Packeis lassen sich vom Schiff aus auf ganz besondere Weise erleben.

Wir organisieren Schiffsexpeditionen gern als private Charter, ganz nach deinen Wünschen. Da wir mit verschiedenen Schiffen kooperieren, finden wir für jede Reise die passende Größe und den richtigen Charakter – vom stimmungsvollen Segelschiff bis zum komfortablen Motorschiff. Ob entspannt im Isfjorden unterwegs, einmal rund um Spitzbergen oder hinaus bis ins Packeis: Gemeinsam stimmen wir die Route genau auf das ab, was dir wichtig ist.

Dabei richten wir die Tour ganz nach deinem Schwerpunkt aus – etwa auf ausgedehnte Wanderungen an Land oder auf die besten Bedingungen und Lichtmomente für Fotografinnen und Fotografen. Wir schauen gern gemeinsam, welches Schiff am besten zu deinem Vorhaben passt, und kümmern uns um die gesamte Organisation des privaten Charters. Am besten kommst du dafür in einer Gruppe von mindestens 6 Personen – so lässt sich eine private Expedition ideal umsetzen.

Da wir im Sommer selbst viel als Guides auf Schiffen unterwegs sind, kennen wir zahlreiche Schiffe aus eigener Erfahrung – und können dich entsprechend persönlich und fundiert beraten, damit deine Expedition genau die richtige wird.

Vor- & Nachprogramme für Schiffsexpeditionen

März – Oktober

Du hast deine Schiffsexpedition bereits bei einem anderen Anbieter gebucht, möchtest aber noch ein paar Tage länger in Longyearbyen verbringen? Mit einem Vor- oder Nachprogramm holst du das Beste aus deiner Reise heraus – und wir organisieren dies gern ganz nach deinen Wünschen für dich.

Im Sommer bieten wir dir dafür eine Vielzahl an Möglichkeiten. Von Wanderungen durch die arktische Tundra über weitere Aktivitäten, die in und um Longyearbyen möglich sind, bis hin zu mehrtägigen Touren tiefer hinein in die Wildnis – gemeinsam stellen wir ein Programm zusammen, das perfekt zur verfügbaren Zeit vor oder nach deiner Schiffsreise passt.

Im Paket organisieren wir für dich auch gern weitere Touren, etwa Kajaktouren, Hundeschlittenfahrten, Minentouren oder Bootsausflüge in eine der anderen Siedlungen – zum Beispiel nach Isfjord Radio. So lässt sich dein Aufenthalt ganz individuell und abwechslungsreich gestalten. Auf Wunsch bringen wir dich als Teil des Programms auch direkt zu deinem Schiff zur Einschiffung.

So verbindest du deine Expedition mit zusätzlichen, ganz persönlichen Erlebnissen an Land und lernst die nördlichste Region der Welt noch intensiver kennen.

Bitte beachte, dass wir keine Flüge organisieren – die An- und Abreise nach Longyearbyen buchst du selbst. Um alles Weitere vor Ort kümmern wir uns gern.

Co-Living

Oktober – Januar

Du möchtest die Arktis nicht nur besuchen, sondern für eine Weile in ihr leben und arbeiten? Mit unserem Co-Living-Projekt bieten wir dir genau diese Möglichkeit – ideal für digitale Nomaden und alle, die länger in Longyearbyen bleiben und den Alltag am Rande der Arktis aus nächster Nähe erleben möchten.

Wir stellen dir sowohl die Unterkunft als auch einen Arbeitsplatz, sodass du dich ganz auf dein Leben und Arbeiten im hohen Norden konzentrieren kannst. So verbindest du deinen Job oder dein Projekt mit dem einzigartigen Erlebnis, Teil der nördlichsten Gemeinschaft der Welt zu sein – mit der weiten arktischen Landschaft direkt vor der Tür.

Das Co-Living-Projekt bieten wir jedes Jahr zwischen Oktober und Januar an – der dunklen, magischen Jahreszeit, in der Longyearbyen von der Polarnacht und dem Tanz der Nordlichter geprägt ist. Der Mindestaufenthalt beträgt zwei Wochen, sodass du genug Zeit hast, richtig anzukommen, den Rhythmus des Ortes kennenzulernen und die besondere Stimmung dieser Zeit in vollen Zügen zu erleben.

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