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Wildnis-Camp an der Ostküste

Manche Abenteuer bewahrt man besser im kleinen Kreis. Weit draußen an Spitzbergens abgelegener Ostküste – jenseits der letzten Siedlung, wo Gletscher auf zugefrorene Fjorde und treibendes Packeis treffen – liegt unser Camp, das jeweils nur 4 bis 8 Gäste beherbergt: keine Fremden, kein Gedränge, nur eine kleine Gruppe in der weiten arktischen Stille.

Eine Tour zu unserem Komfort-Camp ist mehr als ein Tagesausflug. Während fast alle anderen vor Einbruch der Nacht wieder umkehren, bleiben wir – behaglich untergebracht in geräumigen Zelten mit Stehhöhe und Feldbetten, zu zweit pro Zelt und in expeditionstauglichen Schlafsäcken, die für arktische Winternächte gemacht sind.

Die Tage gehören der Erkundung der Gletscher und Fjorde der entlegenen Ostküste mit dem Schneemobil oder den Ski, die Nächte dem Camp, wo das beheizte Gruppenzelt zu unserem gemeinsamen Mittelpunkt wird – für warme Mahlzeiten, heiße Getränke und Geschichten, die man nur so weit weg von zu Hause erzählt. Durch die Lage des Camps bewegen wir uns in einem ganz anderen Rhythmus als die meisten Gruppen auf Spitzbergen: Während andere mehrere Stunden brauchen, um überhaupt an die Ostküste zu gelangen, sind wir bereits dort – und haben den ganzen Tag, um diese besondere Region zu erkunden, von Gletschern über das Meereis bis hin zu Robben und, mit etwas Glück, einem Eisbären in der Ferne.

Um alles, was hier draußen zählt, kümmern wir uns – erfahrene Guides und Camp-Guards, herzhafte Frühstücke, frisch zubereitete Abendessen und ein umfassendes Sicherheitskonzept. Die Saison ist kurz und läuft nur von Anfang März bis Anfang Mai.

Zwei Camp-Guards

Im Herzen des Camps stehen unsere beiden Camp-Guards, die während des gesamten Aufenthalts vor Ort sind und dafür sorgen, dass alles reibungslos und sicher abläuft. Sie empfangen die Gruppe, bereiten warme Mahlzeiten zu und halten das Camp warm, einladend und gut organisiert. Mit ihrer lokalen Erfahrung, ihrem Gespür für die arktische Umgebung und ihrer herzlichen Art geben sie den Gästen das Gefühl, mitten in der Wildnis angekommen und gut aufgehoben zu sein – sie verbinden praktische Unterstützung mit echter Gastfreundschaft und sind während des gesamten Aufenthalts für die Gruppe da.

Eisbärenwache

Hier draußen ist der Eisbär nie weit aus den Gedanken – und nach ihm Ausschau zu halten, gehört zum Leben im Camp. Jeder Gast übernimmt eine Schicht bei der Eisbärenwache, einem rotierenden Wachsystem, das das Camp während der Nacht sicher hält, während der Rest der Gruppe schläft. Angeleitet von unserem Team behält man die umliegende Landschaft im Blick, wachsam für jede Bewegung am Horizont. Es ist eine echte Verantwortung, die alle gemeinsam tragen – und zugleich einer der stillsten und eindrücklichsten Momente des gesamten Erlebnisses: Wache zu halten in der tiefen arktischen Stille, während sich die weite weiße Lautlosigkeit in alle Richtungen erstreckt.

Lademöglichkeit im Camp

Selbst so weit abseits jeder Infrastruktur bleibt man im Camp angenehm verbunden. Eine Kombination aus Solarpanels und einem Generator sorgt für Licht und Strom – auch im schwachen Licht des frühen Frühlings –, während Powerbanks es erlauben, Kameras, Handys und andere persönliche Geräte jederzeit aufzuladen. Für die Momente, in denen die Außenwelt nicht warten kann, stellt ein Starlink-Satellitenanschluss eine begrenzte Internetverbindung für die wichtigste Kommunikation bereit. Es ist genau so viel Technik, wie es für Komfort, Sicherheit und ein gutes Gefühl braucht – ohne je den Zauber zu brechen, an einem wirklich abgelegenen Ort zu sein.

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