Spitzbergen ist ein Traum für alle, die mit der Kamera unterwegs sind – ob für die Tier- oder die Landschaftsfotografie. Auf unseren Foto-Touren nehmen wir uns die Zeit, die besonderen Motive dieser außergewöhnlichen Region einzufangen: weite, dramatische Landschaften aus Eis, Fels und Tundra ebenso wie die einzigartige Tierwelt der hohen Arktis. Hier verschmelzen Licht, Weite und Stille zu Bildern, wie es sie nur am Rande der bewohnten Welt gibt.
In Sachen Tierfotografie liegt der Fokus auf Vögeln, Rentieren, Polarfüchsen und weiteren Bewohnern der Insel. Im Sommer zeigt sich rund um Longyearbyen eine erstaunliche Vielfalt verschiedener Vogelarten, die sich oft schon in der Nähe des Ortes beobachten und fotografieren lassen. Die Eisbärenfotografie hingegen ist kaum planbar: Eisbären sind schwer zu finden, das benötigt eine gute Portion Glück, und es gelten strenge gesetzliche Mindestabstände – bis Ende Juni 500 Meter, danach 300 Meter. Wir gehen niemals gezielt auf die Suche nach ihnen und stören sie nicht.
Je nach Jahreszeit sind wir unterschiedlich unterwegs: im Sommer mit dem Auto oder zu Fuß, im Winter zusätzlich auch mit dem Schneemobil. So erreichen wir die jeweils besten Orte und passen uns ganz den Bedingungen und dem Licht an.
Wichtig ist vor allem eines: Zeit. Gute Tierfotografie braucht Geduld, denn wir sind kein Zoo – alle Tiere hier sind wild und frei. Wir respektieren sie und ihren Lebensraum und warten, bis sich der richtige Moment von selbst ergibt. Ein Fernglas gehört dabei unbedingt ins Gepäck, um die Tiere schon aus der Ferne zu entdecken.
So erlebst du Spitzbergen ganz in Ruhe durch die Linse – und nimmst Bilder mit nach Hause, die die ursprüngliche Wildheit der Arktis einfangen.
Für eine Foto-Tour bringst du deine eigene Kameraausrüstung mit, mit der du dich gut auskennst. Für die Tierfotografie empfiehlt sich ein Teleobjektiv mit ausreichender Brennweite, da wir den Tieren nicht zu nahe kommen und gesetzliche Abstände einhalten. Für die Landschaftsfotografie ist zusätzlich ein Weitwinkelobjektiv ideal. Denk außerdem an genügend Speicherkarten, ausreichend Akkus (Kälte entlädt sie schneller) sowie nach Möglichkeit ein Stativ. Ein Fernglas gehört ebenfalls unbedingt ins Gepäck, um die Tiere schon aus der Ferne zu entdecken.
Da wir bei der Tierfotografie viel Zeit mit Warten und Beobachten verbringen, ist warme, wetterfeste Kleidung besonders wichtig – am besten in mehreren Schichten, ergänzt durch eine winddichte und wasserdichte Außenschicht, Mütze, Handschuhe und feste, warme Schuhe. Gerade beim ruhigen Stehen kühlt man schnell aus, daher lieber eine Lage zu viel als zu wenig.
Für die Touren mit dem Schneemobil im Winter stellen wir die nötige warme Ausrüstung wie Thermoanzug, Stiefel, Helm und Fäustlinge. Eine ausführliche Packliste erhältst du nach der Buchung deiner Tour.
Eine private Tour bedeutet volle Flexibilität – bei Route, Pausen, Foto-Stops und Tempo. Schreib uns – wir stellen dir gern ein individuelles Angebot zusammen.








